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10.11.2018
Guten Tag,
ich habe mir die digitale Karte zu den Umgehungsstraßen näher angesehen.
Es ist sehr schade, dass es wohl Probleme mit der Kommunikation der Gemeinden Hohenbrunn und Höhenkirchen gibt, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Mir erscheint die Lösung 1a als sinnvollste Lösung. Es muss keine neue Straße gebaut werden und somit auch nicht mehr (Naherholungs-)Fläche "draufgehen", der kleine S-Bahn-Tunnel am Wächterhof kann endlich ausgebaut werden und die Rodungsinsel wird nicht weiter durchschnitten. Begrünte Lärmschutzwände sollten natürlich Lärm von den Anwohnern fernhalten.
1c, 1b, 3a finde ich allesamt unmöglich. Welch Zerstörung des Naherholungsraums! Aber auch die 2er-Trassen schneiden das Waldgebiet ab. Ebenfalls unschön. 1a ist zugleich die 1a-Lösung aus meiner Sicht!
VG
Vielen Dank für Ihre Anmerkungen und Hinweise. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
10.11.2018
Umgehungstrasse
PLANUNG TRASSE
ALLEIN TRASSE 1 a (oder 1b) und zunächst KEINE WEITEREN TRASSEN weder 1c/noch 2/noch 3 .
optimal noch:
SCHLIESSUNG der AUTOBAHNAUSFAHRT HOHENBRUNN auf der A99 damit Unattraktivität der B471
(nur noch für Fahrzeuge der Autobahndirektion Hohenbrunn)
VORTEILE dieser Entscheidung
nachhaltig, ohne größeren, irreversiblen Eingriff in die Rodungsinsel Hohenbrunn, keine Begrenzung der Entwicklungsmöglichkeit Hohenbrunns, saubere Luft, weiterhin großer Erholungswert der Rodungsinsel, 1a wird von der Nachbargemeinde voraussichtlich ohnehin gebaut, PKWs sollen vorwiegend auf A99 (in Zukunft 8 spurig) bis zu der Ausfahrtstelle fahren , die dem Ziel nächst gelegen ist, kein Ausweichverkehr mehr auf die B 471, keine weitere Trennungen der Ortsteile, Befriedung der berechtigten Anliegen der BürgerInnen des Dorfes Hohenbrunn (Reduzierung des Verkehrs um min 30-50%) und der Luitpoldsiedlung (Tieferlegung und Lärmschutz), Anschluß der Gewerbegebiete MUNA und HöSi nur über 1a direkt an Autobahn, Erhalt des ländlichen, dörflichen Charakters von Hohenbrunn und des Gemeinschaftslebens und nicht ein Hohenbrunn, von Schnellstraßen umzingelt, durch Feinstaub und Stick- und Kohlenstoffoxiden eingehüllt
PLANUNG
Der Verkehr aus dem Süden und den Gewerbegebieten Hohenbrunn und HöSi muss über diese verbreiterte tiefergelegte Luitpold-Straße und Lärmschutz mit Verbreiterung des S-Bahn-Tunnels abgeleitet werden. Damit werden berechtigte Anliegen der BewohnerInnen der Luitpoldsiedlung im Wesentlichen erfüllt, gerade auch in Hinblick auf deren Erholung innerhalb der Rodungsinsel (angesichts der im Süden angrenzenden neuen Gewerbegebiete)
DESHALB SOLLTE KONSENS mit Höhenkirchen/ Siegertsbrunn zum Wohle der Hohenbrunner BürgerInnen in planerischer und finanzieller Hinsicht trotz derzeitigem Verhandlungsabbruches erzielt werden (Gesprächaufnahme zur Konsensfindung) auch in Absprache der Bahn
Kompromisse sollten von beiden Seiten- evtl. Grundstücksabtretung aus MUNA als Gegenleistung für „Mitnutzung“ der Trasse 1a , die wohl auf Höhenkirchen/Siegertsbrunner Flur liegt
Kosten-Finanzierung der 1a durch die Gemeinden und durch Zuschüsse

ZUM BÜRGERDIALOG
Grundsätzlich sehr begrüßenswert, dass BürgerInnen einbezogen werden in Planungen, die sie und nachfolgende Generationen in hohem Maß betreffen.
Aber:
Der Bürgerdialog hat nur dann Sinn und Ziel, wenn neue Erkenntnisse zu neuen Entschließungen/Entscheidungen führen (können).
Die Entscheidungsträger sollten neue, moderne Aspekte- Anregungen und Argumente aus dem Bürgerdialog in einer Sitzung detaillierter zur Anhörung bringen und anschließend in einer Klausur erneut beraten, um darauf basierend einen neuen Beschluß zur Planung der Ortsentwicklung und der Trasse treffen.
Ortsentwicklung und Trasse(n) im 21. Jahrhundert verlangen weit in eine Zukunft, die eine reichende kluge, mutige Entscheidungen und Gestaltungswillen, keinesfalls auf 30-40 Jahre alten Ideen und Hochrechnungen aus der Zeit der alten Mobiltät sondern auf die Zeit mit neuer Mobiltät basierend .
(So sollte im München direkt nach 1945 eine Schnellstraße direkt vom Zentrum wegführen.)
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
10.11.2018
Bemerkungen und Verbesserungen zur am 5.11. verteilten "Vorläufigen Fassung der Dokumentation zum Bürgerdialog Hohenbrunn":

- Umfahrung 3a:
auf S.10 ist zwar am Notinger Weg ein Kreisverkehr eingezeichnet, an der Hohenbrunner Straße jedoch ein Tunnel unter der S-Bahn und der Straße ohne Verbindung zu dieser Straße. Die Bewohner von Riemerling-West müssten dann weiterhin auf dem gewohnten Weg zur A99 durch Hohenbrunn fahren, wobei aber dann auch der bisher freie Abschnitt der Hohenbrunner Straße vom Wasserwerk bis zur B471 und weiter bis zur S-Bahn-Brücke in Hohenbrunn beidseitig bebaut wäre. Das zu verhindern müsste am westlichen Tunnelende eine Ausleitung (ähnlich einer solchen an der Umfahrung von HöSi) zur Hohenbrunner Straße eingeplant werden.
- Fehler im Plan auf S.17:
Der eingezeichnete Punkt 1 ist der Alte Wirt und nicht der Pfarrhof; Punkt 2 ist der Pfarrhof und nicht der Alte Wirt !
- Baugebiet westlich der Bahn:
hierfür müsste sowohl die am nördlichen Ende des Bahnhofs vorhandene Unterführung deutlich erweitert und nach Westen verlängert werden, als auch in der Nähe des südlichen Bahnsteig-Endes eine weitere breite Unterführung gebaut werden. Überführungen hätten wegen der Oberleitung viel mehr Stufen oder viel längere Rampen nötig ! Seitenbahnsteige mit Anböschungen zum ungeregelten Zugang zu den Bahnsteigen wären wohl kaum genehmigungsfähig und sehr pflegeintensiv ! Da wäre es auch mit der Barrierefreiheit nicht weit her.
- Bebauung westlich der Bahn:
4-stöckige Wohnblocks würden m.E. nicht zum Dorfcharakter Hohenbrunns passen. 3 Stockwerke ginge m.E. noch so gerade.
- Weitere zu den Einlassungen S.22/23:
"Sichere Querung (der Ottostraße) zum S-Bahnhof Ottobrunn" : da wird man auf den zweigleisigen Ausbau der S7 warten müssen.
"Fahrkartenautomaten": darauf achten, dass sie nicht in der Sonne stehen; dann kann man den Bildschirm nicht mehr lesen - ganz schlimm in Ottobrunn. Also Bildschirme auf die Nordseite.
"Gleichrangige Vorfahrtsregelung": mit wieviel Unfällen mehr wäre zu rechnen... ?
"Schließung der Autobahnausfahrt Hohenbrunn" bzw. "Verlegung nach Süden" (wohin eigentlich ?): das dürfte von der Autobahnverwaltung nicht genehmigungsfähig sein und auch Mehrverkehr in anderen Wohngebieten verursachen.
"Tempobeschränkung...auf der A99": hier wurden am 5.11. nachts 80 km/h vorgeschlagen. Das ist aber sowieso die vorgeschriebene Hg des Schwerverkehrs. Bei Inversionswetterlagen hört man in Riemerling die A99 sehr deutlich, undzwar nur die LKW und Busse, hauptsächlich deren Reifengeräusche.
80 km/h würde also nur dann etwas bewirken, wenn man das stärker überwachte, um auch die gelegentlich laut aufjaulenden Motorräder und aufgemotzten PKW zu bremsen.

Mit freundlichen Grüßen
Vielen Dank für Ihre Bemerkungen, Verbesserungen, Anregungen und Ideen, diese werden wir in der finalen Dokumentation zum Bürgerdialog berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
08.11.2018
Im Nachgang zur Abschluss veranstaltung möchte ich nachdrücklich betonen, dass eine westliche Umfahrung von Hohenbrunn in Verbindung mit einer Ortsverbindung, die optimale Lösung darstellt. Eine östliche Umgehung am Waldrand ist aus ökologischen Gründen grundsätzlich abzulehnen. Zwischen möglichem Ausbau der Luitpoldstraße (in 10 bis 20 Jahren) sehe ich einen Zusammenhang. Auf keinen Fall darf dem Druck nachgegeben werden, die Waldtrasse zu realisieren, weil der Umbau der Luitpoldstrasse auf absehbare Zeit nicht realisierbar ist. In den nächsten Jahrzehnten ist mit einer notwendigen, grundsätzlichen Änderung des Straßenverkehrs zu rechnen ist. Dies ist dringend zu berücksichtigen, weil die örtliche Verkehrsituation nicht nicht zügig geändert werden kann.
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
07.11.2018
Rückmeldung für die finale Dokumentation zum Thema Ortsumfahrung.

Betrifft die Vorläufige Ergebnisdokumentation in der Broschüre, konkret Seite 11, Variante 1a –Bürgermeinung.

Mein Mann und ich waren auf drei Veranstaltungen des Bürgerdialogs und nun lese ich unter Bürgermeinungen zur Variante 1a ausschließlich Statements, die man als befürwortend oder neutral bewerten muss. Keine, die sich gegen diese Variante ausspricht. Das wundert mich. Mein Mann und ich waren nicht die einzigen Teilnehmer des Bürgerdialogs, die sich explizit und begründet gegen diese Variante ausgesprochen haben.

Beispielsweise fiel das Stichwort ‚echte Ortsumfahrung’. Also keine Umfahrung, die unmittelbar an einem Wohngebiet vorbeiführt, wie das bei der Variante 1a der Fall wäre.

„Keine zusätzliche Belastung einzelner Ortsteile. Auch nicht der Luitpoldsiedlung.“ Das wurde ebenfalls genannt.

Es wurde auch die Unzumutbarkeit von meterhohen Lärmschutzwänden unmittelbar vor den Wohnhäusern entlang der Luitpoldstraße erwähnt. Und einiges mehr …

Nichts davon findet sich unter dem Stempel ‚Bürgermeinung’ zur Variante 1a.

Ich weiß nicht, wie ich das bewerten soll. Versehen? Absicht? Keine Ahnung. Aber ich bitte darum, die Bedenken der Bewohner der Luitpoldsiedlung zu dieser Variante ernst zu nehmen und auch zu dokumentieren. Sie dürfen im Dialog nicht untergehen.
Ihre Hinweise werden wir selbstverständlich in unserer finalen Dokumentation berücksichtigen und gerne an den Gemeinderat weitergeben. Die in der Broschüre wiedergegebenen Bürgermeinungen basieren auf explizite schriftliche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die uns über Beteiligungskarten, Mails oder über Nachrichten auf der Bürgerdialogwebsite erreichten. Selbstverständlich haben wir aber die von Ihnen - und auch von vielen anderen - geäußerten Bedenken und Kritiken, die in unseren Protokollen vermerkt sind, in die zusammenfassende Beurteilung mit aufgenommen. Entsprechend haben wir auf der Abschlussveranstaltung auch deutlich geäußert, dass die Variante 1a (Luitpoldstraße) ein Sonderthema darstellt, diese in der Bürgerschaft sehr intensiv und kontrovers diskutiert wird und aufgrund der Lage nur eine interkommunale Lösung möglich ist.
Gleichzeitig haben wir auch immer darauf hingewiesen, dass v.a. für die Anwohner der Luitpoldsiedlung keine andere als die Tunnellösung in Frage käme.

Für uns war es besonders wichtig mit einer "vorläufigen Version" der Dokumentationsbroschüre den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Möglichkeit zu gewährleisten, weitere Rückmeldungen zu geben, damit keine Kritik, Hinweise, Anregungen oder Ideen untergehen. Deswegen haben wir auch stets explizit darauf hingewiesen, dass weitere Ideen, Hinweise, Anregungen, Kritik oder auch Lob noch bis einschließlich Sonntag, den 11. November 2018, an uns gesendet werden können. Alle bis dahin eingegangenen Rückmeldungen wurden noch für die finale Dokumentation berücksichtigt.
06.11.2018
Zur Verkehrsplanung
1. Ausbau Luitpoltstrasse
Ableitung des Verkehrs aus
a. Muna und neuem Gewerbegebiet Höhenkirchen/Siegertsbrunn und
b. südlichen Gemeinden (Reduzierung des Verkehrs im Ort Hohenbrunn um ca 30%)
durch Verbreiterung und Tieferlegung mit geeigneten Lärmschutz-Maßnahmen an der Luitpoltstrasse in Zusammenarbeit (planerisch und finanziell) mit Höhenkirchen /Siegertsbrunn
2. Kreisverkehre im Ortsausgang und Eingang von Hohenbrunn an B 471
Ziel: Verlangsamung und damit Unattraktivität für A99 Ausweichfahrer
(Gewerbegebiete Brunnthal und Riemerling West sind über Autobahnen erreichbar)
3. Keinerlei weitere Umgehungstrassen
um
a. keinen zusätzlichen Verkehr anzuziehen
b. Trennung Riemerling und Hohenbrunn nicht weiter zu zementieren
c. Fehlplanungen in die Zukunft auch finanzieller Art zu vermeiden
4. Tangentialtrasse des ÖPNV um München (evtl. auch Bus)
5. Fahrradschnellwege
evtl Nutzung bestehender Straßen
(zB Notingerweg und Hohenbrunnerstraße)
und diese als einspurige Einbahnstraßen auszuschreiben
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
31.10.2018
Planung für die Zukunft
Die Gesellschaft der Zukunft:
Digital, autonom, automatisiert, angeschlossen an die Metropolregion.

Hohenbrunn:
fusioniert das ländliche Dorf mit der Nähe zur Weltstadt München (auch mittels der schnellen Verbindung mit ÖPNV).

Einzigartige Chance für Hohenbrunn:
Im 21. Jahrhundert auf unbebautem Gelände westlich der S-Bahn ein wegweisendes Leuchtturmprojekt zu gestalten, das Natur, intelligenteste Technologien und Gemeinschaft verbindet.

Wann fühlt sich der Mensch wohl:
Grünflächen und enge Verbindung zur Natur
Wohnen und Arbeit in örtlicher Nähe
Keine negativen Auswirkungen durch Umwelteinflüsse (Vermeidung von Verkehrslärm und schädlichen Abgasen, Schonung von Ressourcen)
Zusammenleben mit der Dorfgemeinschaft (Spielplätze, offene Flächen und Räume)

Was führt zu diesem Ziel im 21. Jahrhundert:
Energetisch autarke Siedlung
Energiegewinnung durch Solarzellen
öffentliche Elektro-Tanksäulen für Fahrzeuge (auch Elektroräder)
Energiespeicher (Warmwasserspeicher als Pufferlösung, Elektroautos)
schnelle Vernetzung (Glasfaser)
Stärkung der Gemeinschaft:
Lokale Geschäfte: Ärzte, Therapeuten, Restaurant
Lokale Arbeitsplätze innerhalb der Siedlung (modern, emissionsfrei):
Industrie 5.0 (Scanner, 3-D-Drucker, Telemedizin, Robotik)
Offene Flächen, allgemein nutzbare Räume (Musik, Tanz, Sport, Werkstätten),

Haus der Zukunft:
Smart (Gut vernetzt- „Internet of Things“ )
Energieeffizient
Passivhaus (Wärmedämmung und Lüftungsanlage)
Pulsenergiehaus (Solarenergie, Warmwasserkollektoren)
Ressourcenschonend (Grauwasser-Recycling)

Mobilitätsgestaltung:
Abgetrennte breite Fahrradschnellbahnen
Zufahrtsgebiete nur für emissionsfreie Autos
Parkplätze für carsharing bei selbstfahrenden Autos

Kosten:
Vorausschauende Planung für Infrastruktur (In Erdgräben werden alle nötigen Leitungen gleichzeitig verlegt)
Grob-Raster für Einzelbauten mit Freiheit für einzelne Bauherren für ein fassettenreiches Siedlungsbild
Finanzierung von Solarzellen und Speichern evtl. als Beteiligungsgesellschaft für Hohenbrunner und Riemerlinger Gemeinschaft
Häuser/Wohnungen werden sehr gut verkaufbar/vermietbar sein
Kosten für Gemeinde: Wege, Straßen, Beleuchtung der Straßen


Zur Umgehungsstraße
Mobilität der Zukunft ÖPNV, Fahrrad, und selbstfahrende emissionsfreie Carsharing Autos
Das Verkehrsgutachten aus dem 2005 rechnet die Verkehrsbelastung hoch ohne Berücksichtigung der modernen selbstfahrenden Sharing-Gesellschaft (vergleichbar eine Hochrechnung aus dem 1900 für Pferdemist London)

Konsequenz dieses Konzepts für die Straßenführung:

Tieferlegung und Verbreiterung der Luitpoltstrasse von den Gewerbegebieten MUNA und Höhenkirchen/Siegertsbrunn bis zur Rosenheimer Landstrasse
Planerische Kooperation der Gemeinden Hohenbrunn und Höhenkirchen/Siegertsbrunn
Dadurch Lärmminimierung für Luitpoltsiedlung


Kein weiteres Zubetonieren/Asphaltieren von Grünflächen in der Größe von 2-4 Fußballfeldern für nicht mehr zukunftsgemäße Straßenkonzepte
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
27.10.2018
Wir hätten die Bitte, dass in Hohenbrunn in (absehbarer) Zukunft wieder ein Einheimischenmodell aufgelegt wird.

Unsere Kinder leben zur Zeit beruflich in anderen Städten, werden aber in absehbarer Zeit wieder in den Raum München zurückkommen. Sie würden dann gerne wieder in Hohenbrunn wohnen und angesichts der moderaten Zinsen auch Wohneigentum erwerben / bauen, gerne auch mit einer Einliegerwohnung für uns Eltern. Bei Grundstückspreisen von mittlerweile 1000 bis 2000,- Euro je m² ist dies allerdings illusorisch.

Wir hätten daher die Bitte, für Bürger, die den überwiegenden Teil ihres Lebens in der Gemeinde verbracht haben und die üblichen Kriterien solcher Modelle erfüllen, wie schon in der Vergangenheit verbilligte Grundstücke zur Verfügung zu stellen (z.B. in einem eventuellen Baugebiet westlich der S-Bahn).
Die Finanzierung dieser „Verbilligung“ könnte u.a. durch die Abschöpfung von Planungsgewinnen geschehen – ein Instrument, das ja in der bayerischen Verfassung explizit vorgesehen ist:
§161 Abs. 2: „Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen“.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass eine kleine Teilfläche der von der Gemeinde sehr günstig erworbenen 90 Hektar des Muna-Geländes für solche Zwecke genutzt wird. Die dadurch für die Gemeinde entstehenden Nachzahlungen an den Bund würden - selbst durch einen vergünstigten- Kaufpreis sicherlich gedeckt werden.
Der Wunsch, dass wieder ein Einheimischenmodell aufgelegt wird, wurde im Rahmen des Dialogprozesses von vielen Bürgerinnen und Bürgern geäußert. Diese Überlegung wird bei einer möglichen Ortsentwicklung sicher eine wichtige Rolle spielen. Das MUNA-Gelände ist aufgrund der früheren Nutzung und der Nähe zum Gewerbegebiet als Wohngebiet jedoch nicht geeignet.
26.09.2018
Vor mit liegt ein Zettel vom Termin 2 Ortsumfahrung mit dem Titel Trassenalternativen. Für mich heißt Alternative so viel wie oder. Bei den Trassen mit der Nummer 1 gibt es 1a Luitpoldstraße, 1b Nördlich der Luitpoldstraße mit Mündung auf die Rosenheimer Landstraße, 1c enge Führung um den zu bauenden Ortsteil Hohenbrunn West mit Mündung auf die B 471. Sind das wirkliche Alternativen, sprich, wird die Luitpoldstraße abgerissen, wenn die Trassen 1b oder 1c verwirklicht werden? Oder heißen die Alternativen nicht: Entweder nur 1a oder 1a + 1b oder 1a +1c?
Tatsächlich handelt es sich um Alternativen, denn eine Ortsumfahrung würde nur eine dieser 1er-Alternativen betreffen. Das heißt, es würde nur 1a oder 1b oder 1c/1c* ausgewählt bzw. realisiert werden. Für 1a (Luitpoldstraße) bedeutet dies nicht, dass bei der Wahl einer anderen Alternative diese abgerissen und rückgebaut würde. Zudem befindet sich diese Straße auf der Gemarkung der Nachbargemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Für eine Ortsumfahrung müsste nämlich die Luitpoldstraße ausgebaut oder erweitert werden. Würde die Alternative 1a gewählt werden, ginge es daher um die Frage Ausbau bzw. Erweiterung. Sollte eine andere 1er-Alternative ausgewählt werden, bliebe die Luitpoldstraße voraussichtlich so, wie sie heute im Bestand bereits ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination von Trassenalternativen, d.h. die ausgewählte Alternative könnte dann mit einer anderen Trassenvariante (z.B. 2 oder 3) kombiniert werden, also beispielsweise 1a + 2a, 1b + 2c oder 1c + 3a, etc.
18.09.2018
Wann und wo genau wird der zweite Termin zum Thema Ortsumfahrung stattfinden??
Der zweite Termin zur Ortsumfahrung findet am Dienstag, den 25. September 2018, um 19.00 Uhr, in der Halle K statt.
17.09.2018
Wann werden die Protokolle des Themenabend Ortsentwicklung 2 vom 17. Juli und vom Verbandsgespräch am 18. Juli online gestellt?

An den jeweiligen Veranstaltungen haben ja nicht alle Bürger teilgenommen und es geht bald jetzt in die nächsten Veranstaltungen.

Es wäre im Dialog doch bedauerlich, wenn darauf basierende Ideen der Bürger in den nächsten Veranstaltungen ausbleiben würden.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen des Themenabends Ortsentwicklung 2 sind im Download-Bereich auf der Bürgerdialog-Webseite als Fotoprotokolle bereits veröffentlicht (https://www.buergerdialog-hohenbrunn.de/downloads). Was noch fehlt sind zwei ausformulierte Protokolle. Wir möchten die Inhalte der noch fehlenden Protokolle so umfassend wie möglich erfassen, entsprechend werden alle Mitwirkenden gebeten, die Protokollentwürfe detailliert zu prüfen sowie Ergänzungs- und Änderungsvorschläge anzubringen. Aufgrund der Vielzahl an Mitwirkenden und den Abwesenheiten in der Ferien- bzw. Urlaubszeit dauerte die Veröffentlichung der Protokolle etwas länger, dafür bitten wir um Ihr Verständnis. Die von Ihnen angesprochenen Protokolle werden wir so schnell wie möglich online stellen.
17.09.2018
Zum Thema Verkehr heute und zukünftig:
Können Statistiken zu Unfällen und Unfallschwerpunkten in der Gemeinde und auch aus angrenzenden Gemeinden im Bürgerdialog veröffentlicht und in die Entscheidungen eingebunden werden?
Wo gibt es besonders häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Wo passieren die schweren Unfälle mit Personenschäden oder Toten?
Gibt es dabei eine Auswertung wo insbesondere Kinder verletzt oder tötlich verletzt worden sind?
Statistiken zu Unfällen und Unfallschwerpunkten in der Gemeinde werden jährlich im Sicherheitsbericht der zuständigen Polizeiinspektion auf der Bürgerversammlung veröffentlicht. Entsprechend wird der Gemeinderat die Statistiken im Sicherheitsbericht sicherlich in die Entscheidungsfindung mit einfließen lassen.

Auf unsere Nachfrage hin hat uns die Polizeiinspektion 28 - Ottobrunn - folgende Rückmeldung zur Verkehrsunfallstatistik im Jahr 2017 gegeben (inhaltlicher Auszug aus dem Sicherheitsbericht 2017 der Polizeiinspektion 28 - Ottobrunn - für den Gemeindebereich Hohenbrunn): Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle lag auf dem Vorjahresniveau (2017: 168 / 2016: 167), dabei stieg insgesamt die Zahl der Verletzten bei einer stagnierenden Gesamtunfallzahl. Schulwegunfälle gab es keine. Die meisten Unfälle waren Kleinunfälle, die Zahl der Fahrradunfälle stieg von 6 auf 10 und Unfälle unter Alkoholeinfluss ereigneten sich insgesamt 3 (im Vorjahr 2). Auf der B 471 stieg die Zahl der Unfälle von 20 auf 24, auf der Staatsstraße 2078 sank diese wiederum von 13 auf 8. Ebenso stieg die Zahl der Unfälle auf den Kreisstraßen deutlich von 9 auf 16, auf den Gemeindestraßen sind diese nahezu gleich geblieben (2017: 120 / 2016: 125). Als Unfallschwerpunkt wurde im Gemeindebereich die Kreuzung St 2078 / B 471 in Fahrtrichtung Ottobrunn identifiziert.

Weitere Informationen liegen uns aktuell nicht vor. Die nächste Bürgerversammlung findet am Dienstag, den 9. Oktober 2018, in der Grundschule Hohenbrunn statt. Dort wird der Sicherheitsbericht von einem Vertreter der Polizeiinspektion vorgestellt und es können auch weitere Fragen gestellt werden.
25.08.2018
Wie könnte eine Ortsentwicklung von Hohenbrunn-Riemerling bis 2030 aussehen? Lassen sich die Ortsteile verbinden, in dem westlich der Bahn ein Bürgerzentrum und Sportanlage entsteht, welche alle Bürger leicht erreichen können?
Unter anderem deshalb möchten wir im Dialogprozess die Bürgerinnen und Bürger einbinden, um von ihnen Anregungen, Ideen und Vorschläge zu sammeln. Der Gemeinderat hat in den vergangenen Jahren bei mehreren Gemeinderatsklausuren Gedanken dazu gemacht, wie so eine Entwicklung aussehen könnte. Jetzt sollen diese Gedanken mit denen unserer Bürger übereinander gelegt werden, um am Schluss eine gemeinsame Richtung zu definieren.
25.08.2018
Der Verkehr in unsere Gemeinde nimmt ständig zu - nicht nur im H-Dorf. Auch die Straßen von Riemerling West und Ost sind vollgepark. Wäre es nicht sinnvoll, gerade in dieses Gebieten eine Einbahnstraßen-Regelung zu wählen, damit der Verkehr leichter fließen kann? Weshalb spricht man nicht mit der Gemeinde Putzbrunn, um einen Verkehrsfluss von der Ottostraße auf die A99 Anbindung Putzbrunn zu schaffen?
Ihren Vorschlag einer Einbahnstraßen-Regelung nehmen wir gerne auf und prüfen, ob eine solche Regelung verkehrstechnisch sinnvoll und umsetzbar ist. Das Thema "Verlängerung der Ottostraße" wurde bereits im Gemeinderat thematisiert. Die Gemeinden Putzbrunn und Ottobrunn haben aber signalisiert, dass dieser Vorschlag für sie nicht in Frage käme. Da zur Lösung eine interkommunale Einigung erforderlich ist, sind wir auf die Zustimmung der Nachbargemeinden angewiesen und die vorgeschlagene Lösung wird aktuell von den Beteiligten abgelehnt.
25.08.2018
Die Anzahl der jüngeren Bürger nimmt seit einigen Jahren kontinuierlich ab, während die Anzahl der älteren Bürger in unserer Gemeinde steigt. Für beide Altersgruppen fehlt in unserer Gemeinde das Angebot an Single- und 2 Zi. Wohnungen. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Oder sollen in Hohenbrunn-Riemerling nur wohlhabende Bürger sich ansiedeln, die sich eine DHH oder EFH leisten können?
Die von Ihnen angesprochenen Herausforderungen sehen wir auch. Der jetzt geführte Dialogprozess soll Anregungen und Ideen der Bürger zu den Themen Ortsentwicklung und Ortsumfahrung sammeln, damit der Gemeinderat eine gute Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen hat.
25.08.2018
Jeder, der schon einmal vom S-Bahnhof Hohenbrunn eine Reise mit einem schweren Koffer unternommen hat, wird sich die Frage stellen, wann endlich der S-Bahnhof Hohenbrunn so ausgebaut wird, dass auch behinderte Bürger ohne Probleme den Bahnhof nutzen können. Der Bahn ist eine Zumutung und Frechheit. Es muss doch auch Lösungen geben (wie z.B. einen Aufzug), die schneller zu realisieren sind als noch weitere 10 Jahre zu warten, bis die Bahn oder Gemeinde endlich tätig wird.
Das Thema Barrierefreiheit am S-Bahnhof Hohenbrunn wurde auch schon im Gemeinderat mehrfach diskutiert. Betreiber der Bahnhöfe in Deutschland ist die DB Station & Service AG. Die Gemeinde ist auf die DB Station & Service AG bzgl. der von Ihnen erwähnten Probleme zugegangen und befindet sich aktuell noch in Abstimmungsgesprächen, um hier eine Lösung herbeiführen zu können.
24.08.2018
Ein Vorschlag zum Vollsortimenter am Sportplatz: statt viel Fläche für Parkplätze zu versiegeln sollte man den Großteil der vorgeschriebenen Parkplätze entweder unterirdisch oder auf dem Dach des Gebäudes anlegen (oder beides). Dann könnte man die gesparte Parkplatz-Fläche unversiegelt lassen (oder für Wohnbebauung nutzen).
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
24.08.2018
Meiner Meinung nach ist die einzig sinnvolle Variante einer Ortsumfahrung die Luitpoldstrasse:
- dort wird eh durch Höhenkirchen die S-Bahn-Unterführung erweitert was zwangsläufig zu mehr Verkehr führen wird und weitere Maßnahmen (Lärmschutz, Rad-/Fußweg) erfordert
- es ist die einzige Trasse, die keinen Ortsteil vom Dorf abtrennt
- es ist die einzige Trasse, auf der jetzt schon eine Strasse besteht, es ist also von der geringsten Flächenversiegelung auszugehen
- bei allen Trassen benötigt man entweder eine Tieferlegung oder Lärmschutz. Tieferlegung ist sicher ein ziemlicher Kostenfaktor (mehr Grunderwerb), Lärmschutzwände zerschneiden die Rodungsinsel. Anfangs sind sie einfach nur hässlich (sieht man in Grasbrunn), wenn sie dann begrünt sind, ist der Waldrand gefühlt ziemlich nah am Dorf. Natürlich benötigt man auch an der Luitpoldstrasse Lärmschutz - aber auf einem vergleichsweise kurzen Stück. Bei Variante 1b bräuchte man den Lärmschutz auf der Dorfseite über die ganze Länge und sicher auch auf einem Stück auf der Luitpoldsiedlungsseite
- bei Varianten 1b und 1c braucht man S-Bahn- und Strassenquerung (über- oder unterirdisch) - ein weiterer Kostenfaktor
- bei den Trassen nördlich vom Dorf sollte man meiner Meinung nach erstmal abwarten, was der Ausbau der Autobahn bringt.
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
21.08.2018
Ich habe eine Frage zu den doch recht zahlreich eingebrachten Diskussionskärtchen. Wo werden die auf diesem Weg übermittelten Anregungen und Fragen veröffentlicht und beantwortet? Und ganz generell zu den hier veröffentlichten Fragen/Antworten: wer ist der Autor der Antworten?
Die von den Bürgerinnen und Bürgern geäußerten Anregungen und Ideen auf den Beteiligungskarten und Veranstaltungsplakaten werden von uns gesammelt, aufbewahrt und fließen in die Dokumentation des Bürgerdialogs mit ein. Fragen werden - soweit Kontaktdaten mit angegeben wurden - direkt beantwortet. Die bisherigen Anregungen und Ideen haben wir auf Plakaten zusammengefasst, die bei der Info- und Dialogausstellung im 1. OG des Rathauses ausgestellt sind. Gleichzeitig finden Sie diese Plakate auch digital auf buergerdialog-hohenbrunn.de im Downloadbereich unter der Rubrik 'Veranstaltungen'. Hinweise, Anregungen und Ideen zu konkreten Trassenvarianten im Rahmen der Ortsumfahrungsthematik sind noch nicht zusammengefasst, da zur Ortsumfahrung eine zweite Veranstaltung für Ende September geplant ist. Im Anschluss daran werden wir aber ebenfalls alle gesammelten Inhalte der Beteiligungskarten vollständig auf der Internetseite des Bürgerdialogs veröffentlichen.

Die Autoren der Antworten hier im Dialogbereich sind die Mitglieder des Dialog-Teams, die auch schon bei den bereits durchgeführten Dialogveranstaltungen präsent waren. Die Antworten werden, je nach Umfang und Detailtiefe, mit Fachabteilungen aus der Gemeindeverwaltung (u.a. Bauamt) oder mit externen Fachexperten (u.a. Verkehrsplaner) abgestimmt.
18.08.2018
Es sollte wieder ein Verbinden von Riemerling-Ost und -West mittels Unterführungen unter der Bahn für Fußgänger und Radfahrer ins Auge gefasst werden. Dies würde neben dem offensichtlichen Effekt der kürzeren Wege auch den nichtmotorisierten Verkehr fördern ohne den Autos etwas wegzunehmen.

Es gab vor einigen Jahren schon einmal Planungen für eine Unterführung unter der S-Bahn auf Höhe der Schulen (Verlängerung Nornenweg). Eine Querungsmöglichkeit dort wäre insbesondere für die Schulkinder optimal.

Am Südende von Riemerling gibt es einen wilden Bahnübergang. Dieser könnte durch eine Unterführung entschärft werden.
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
18.08.2018
Da die S-Bahnunterführung am Wächterhof in absehbarer Zeit erweitert wird, ist die Luitpoldstraße damit automatisch eine der zukünftigen Umgehungsstraßen. Alle Planungen zur Ortsumfahrung müssen diesen Fakt berücksichtigen.
Wenn die Variante 1.a als gesetzt betrachtet wird, eröffnen sich damit neue Möglichkeiten für den restlichen Verkehr: Man bräuchte keine großen Fernverkehrsstraßen mehr durch die Rodungsinsel bauen. Ein kleine Variante der 1.c zum Ableiten des PKW-Verkehrs und Anbinden von Hohenbrunn-West würde reichen. Diese könnte dann am neuen Ortsrand verlaufen, womit auf einem großen Teil ihres Verlaufs Tempo 50 gelten würde.
Bleibt noch die 3.a im Norden, die scheinbar auf allgemeine Zustimmung in der Gemeinde stößt. Diese würde dann die Ortsumgehung komplettieren und könnte teil der vom Landkreis untersuchten Autobahnparallele werden.

Aber so oder so, ob man diese Konzept nun befürwortet oder nicht, besteht Handlungsbedarf für die Luitpoldstraße. Auch ein Tunnel kommt nicht ohne zusätzlichen Landverbrauch aus. Hier wurden schon öfters Gespräche mit HöSi angemahnt, und da diese von den Verkehrsströmen durch Hohenbrunn direkt betroffen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass unsere Wünsche dort auf taube Ohren stoßen. HöSi hat gerade für viel Geld eine Umgehungsstraße bekommen, und will ganz bestimmt keine neue Nord-Süd-Trasse in Konkurrenz zur St 2078, diesmal von Hohenbrunn kommend (eventuell noch verschärft durch eine zusätzliche Herabstufung und Sperrung für den Schwerlastverkehr der Luitpoldstraße). Beide Gemeinden sollte das Ziel einen, den Verkehr aus ihren Gewerbegebieten möglichst schnell auf die Fernverbindungstrassen abzuleiten und ansonsten den Charakter ihrer Orte zu erhalten. Das geht nur miteinander.
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ideen. Diese werden wir in unserer Dokumentation berücksichtigen und an den Gemeinderat weitergeben.
09.08.2018
Wann werden die Protokolle der Themenabende Ortsentwicklung 1 + 2 zum Download im Bürgerdialog online gestellt?
Laut Artikel der Titelseite im Süd-Ost-Kurier vom 01.08.18 gab es im Rahmen des Bürgerdialogs bereits "Runde Tische" mit dem "[..]Gewerbeverband und anderen Gruppen.[...]"

Gibt es auch hierzu Protokolle?
Bis wann werden diese öffentlich unter Download zur Verfügung gestellt?
Aufgrund der Vielzahl an Mitwirkenden und den Abwesenheiten in der Ferien- bzw. Urlaubszeit dauert die Veröffentlichung der Protokolle etwas länger. Wir sind aber bemüht diese so schnell wie möglich online zu stellen. Zum Gespräch mit den Verbänden wird ebenfalls ein Protokoll veröffentlicht.
30.07.2018
Im Dialog vom 12. + 16.07.18 wurde erarbeitet, dass die Entwürfe der möglichen Ortsumfahrungen immer mit einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km/h berechnet und geplant wurden.

Heisst dass, dass die Ergebnisse der Entlastung des Ortskern aufgrund der Nutzung einer Umfahrungsvarinate von der zulässigen Geschwindigkeit abhängt?
Je schneller, desto mehr Verkehr wird aus dem Ortskern abgezogen?

Zur Fahrgeschwindigkeit wurde
zur Ortsumfahrung Varinate 1a - Luitpoldsiedlung in der Gemeinderatssitzung vom 19.04.18 die „Machbarkeitsstudie und Kostenschätzung für eine mögliche Tieferlegung bzw. Umverlegung der Luitpoldstraße unter Berücksichtigung eines optimalen Lärmschutzes“ durch das Ingenieurbüro Schmidt & Potamites vorgestellt.
(Quelle; Zusammenfassung auf https://www.buergerforum-hohenbrunn.de/presse-news/)
Danach kann die Variante 1a ebenerdig mit einer 5m hohen Schallschutzmauer mit elektrischen Toren zur Luitpoldsiedlung realisiert werden.
Eine Trogvariante der 1a käme ohne zusätzliche Schalschutzmaßnahmen aus.
Dabei wird in der Studie eine Fahrgeschwindigkeit von max 50 km/h in der Kostenschätzung zu Grunde gelegt. Bei 30 km/h max wäre der
Lärm 3dB geringer = nur halb so laut.

Alle anderen Planungen der Ortsumfahrungen werden mit 80 km/h durchgeführt.
Wäre es nicht richtig und im Ergebnis realitätsnaher, die Kostenschätzung/Machbarkeitsstudie von Ingenieurbüro Schmidt & Potamites für die ebenerdige Lösung und Trogvarinate mit 80 km/h durchzuführen?

Wie hoch würde die Lärmschutzwand dann sein?
Würde der Trog dann noch die Grenzwerte der 16 BImSchV einhalten?
Braucht es dann einen Tunnel als 1a?
Die Antwort auf Ihre Frage, ob "die Ergebnisse der Entlastung des Ortskerns aufgrund der Nutzung einer Umfahrungsvariante von der zulässigen Geschwindigkeit abhängt": Es ist davon auszugehen, dass die Geschwindigkeit eine Rolle spielt. Aber für die Akzeptanz einer neuen Verbindung spielen allgemein auch der Zeitvorteil bei der Befahrung - also Streckenlänge, Ausbildung und Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte - und die Attraktivität der Strecke insgesamt eine große Rolle.

Des Weiteren wollten Sie wissen, ob es nicht sinnvoll wäre "die Kostenschätzung/Machbarkeitsstudie von Ingenieurbüro Schmidt & Potamitis für die ebenerdige Lösung und Trogvariante mit 80 km/h durchzuführen": Der ebenerdig geführte Teil der Luitpoldstraße ist nach den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen entworfen. Die Geschwindigkeit (innerorts 30 oder 50 km/h) spielt dabei beim Entwurf der Straße im Rahmen der Machbarkeitsstudie keine Rolle. Der im Trog geführte Teil der Luitpoldstraße wurde nach den Richtlinien für die Anlage von Landstraßen entworfen. Dabei ist in der Entwurfsklasse 3 eine Planungsgeschwindigkeit von 90 km/h maßgeblich und wurde in der Machbarkeitsstudie entsprechend berücksichtigt. Aus verkehrsrechtlichen Gründen kann eine geringere Geschwindigkeit angeordnet werden.

Zu Ihrer Frage bzgl. einer Lärmschutzwand haben wir bei einem Lärmschutzgutachter nachgefragt. Dieser teilte uns das Folgende mit:

„Die Berechnungen haben ergeben, dass durch die Änderung der Geschwindigkeit bei der M11 von 50 km/h zu 80 km/h nur minimale Pegelerhöhungen resultieren. Daher hat die geänderte Geschwindigkeit von 50 km/h zu 80 km/h in der Variante "Troglage" nach unserer Einschätzung keine Auswirkung auf die Untersuchungsergebnisse.“ Demzufolge ergibt sich aus der Geschwindigkeit 80 km/h keine Erhöhung der Lärmschutzwand.
30.07.2018
Ich habe gerade das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung online gelesen - - zumindest das, was bekannt gemacht wird- Es wurde auch eine neue Geschäftsordnung des Gemeinderates verabschiedet.

Im BLOG dieses Bürgerdialogs zum Termin Ortsumfahrung wurde bereits die Frage zur Neutralität der Gemeinderatsmitglieder wiefolgt beantwortet:
"Nach Art 49 der Bayerischen Gemeindeordnung darf
"Ein Mitglied (des Gemeinderats) (kann) an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen, wenn der Beschluss ihm selbst, einem Angehörigen (Art. 20 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes) oder einer von ihm vertretenen natürlichen oder juristischen Person oder sonstigen Vereinigung einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann."
Unserer Auffassung nach ist das klar formuliert. Wir gehen davon aus, dass der Gemeinderat Hohenbrunn diese Regelung einhält. Wir waren natürlich nicht immer mit dabei, da die Missachtung dieser Regelung aber zu ungültigen Beschlüssen führen kann, sind wir uns sicher, dass so korrekt vorgegangen wird. "

In der neuen Geschäftsordnung des Gemeinderates steht (ob schon in der Vorversionwurde nicht geprüft):
§28: "Abstimmung", (5), Satz 3:"Kein Mitglied des Gemeinderats darf sich der Stimme
enthalten (Art. 48 Abs. 1 Satz 2 GO)."

Wie soll die Kollision dieser Abstimmungspflicht im Gemeinderat mit der Vorgabe des Art 49 der Bayerischen Gemeindeordnung in den weiteren Verfahren, die dem Bürgerdialog folgen werden, gelöst werden?
Aus unserer Sicht besteht kein Problem bezüglich der Abstimmungspflicht im Gemeinderat mit der Vorgabe des Art. 49 der Bayerischen Gemeindeordnung. Wer durch einen Abstimmungsgegenstand im Sinne v. Art 49 GO betroffen ist, nimmt an der entsprechenden Abstimmung gar nicht teil. Er wird wie als nicht anwesend gezählt und muss sich also auch nicht enthalten. Es kommt damit nicht zu einer Kollision.
26.07.2018
Richtigstellung zum SZ-Artikel: „Bürger sind für Hohenbrunn-West“ vom 25. 7.2018

Ich war in der zitierten Gruppe von ca. 20 TeilnehmerInnen, zusammen mit Gemeinderatsmitgliedern und der stellvertretenden Ortsvorsitzenden der CSU. Ich frage mich als erstes, wie ca. 20 Personen repräsentativ für 9000 Einwohner sein sollen - die Aussage „Bürger sind für Hohenbrunn-West“ steht für mich daher auf sehr dünnem Eis. Leider ist kein Verfasser des Beitrags namentlich genannt.
Auch inhaltlich werden die Ergebnisse gerade dieses Arbeitskreises sehr reduziert dargestellt. Als Vorabbedingung für eine Bebauung wurde u.a. auch eine sinnvolle Infrastruktur gefordert - dies wird leider nicht genannt. Ebenfalls untergegangen sind die vielen, sehr guten und innovativen Vorschläge (genossenschaftliches Bauen, Wohnen Jung und Alt, Konzepte für Studenten, etc. - siehe auch die entsprechenden Pinwände, die leider im Bürgerdialog bis jetzt nicht zur Verfügung stehen). Das geht weit über einen „Mix aus Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern“ hinaus…
Für mich bleibt nun eine große Frage offen: Wie wird die Gemeinde, insbesondere der Gemeinderat und der der Bürgermeister, das umsetzen. Fließt das nun alles in konkrete Planungsvorschläge mit ein, oder war das Ganze am Ende nur eine Scheinveranstaltung, um den Bürgern das Gefühl zu geben, dass sie auch mitreden dürften mit dem Ergebnis, dass dann alles doch nicht umsetzbar ist und man das macht, was man immer macht (und vielleicht machen wollte)? Fest steht: Die Nagelprobe dafür steht noch aus, aber die Bürger werden den Prozess sicherlich sehr aufmerksam verfolgen.
Selbstverständlich kann eine Arbeitsgruppe nicht repräsentativ für eine ganze Gemeinde sein. Das wurde aber auch nie so Seitens der Gemeinde oder dem Dialog-Team dargestellt. In der von der Gemeinde veröffentlichten Pressemitteilung steht, dass sich eine große Mehrheit der Arbeitsgruppe ‚Wohnen und Siedlungsentwicklung‘ für eine West-Entwicklung aussprach. Die Überschrift wurde nicht von uns, sondern von der SZ gewählt. Auch sind wir der Auffassung, dass unsere Formulierungen klar beinhalteten, dass hier eine Arbeitsgruppe gemeint ist. Irreführend ist beim Artikel nur die Überschrift, im Text wird ebenfalls konkret von einer „großen[n] Mehrheit der Gruppe“ gesprochen. Der Vollständigkeit halber dürfen wir aber ergänzen, dass sich nicht nur diese Arbeitsgruppe, sondern auch die Gruppe „Ortsmitte“ beim vorangegangenen Themenabend ebenso klar dafür ausgesprochen hatte und das auch insgesamt unser Eindruck aus der Bürgerschaft ist.

Sie weisen zurecht darauf hin, dass in der genannten Arbeitsgruppe viele sehr gute und innovative Vorschläge eingebracht wurden, diese sich aber in der Pressemitteilung nicht wiederfinden würden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Pressemitteilung nur einige ganz wenige Aspekte abbilden kann, damit zum einen die wichtigsten Informationen vermittelt werden können, aber zum anderen die Pressemitteilung dennoch nicht zu lang ist, um abgedruckt zu werden.

Es geht aber nichts verloren! Wir haben bereits einige Foto-Protokolle und zusammenfassende Protokolle der ersten Veranstaltungen im Downloadbereich auf buergerdialog-hohenbrunn.de veröffentlicht und weitere werden nach und nach folgen. Die Ideen, Anregungen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger werden in den noch folgenden Veranstaltungen weiter gesammelt und in einer Abschlussdokumentation an den Gemeinderat übergeben. Ebenso wird es eine Abschlussveranstaltung geben. Die gesammelten, vollständigen Ergebnisse sollen dem Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage für weitere Beschlüsse dienen. Sollte es dann zu Planungen kommen, wird es in diesem Rahmen jedenfalls erneut Bürgerbeteiligung geben.
16.07.2018
Die Frage mit den geplanten Fahgeschwindigkeiten der Ortsumfahrungen vom 12.07. hat sich geklärt.
Im Weber-Gutachten von 06.05.2011, welches auch zum Download im Bürgerdialog eingestellt wurde ist die Frage beantwortet.
In allen Varianten wird mit 80 km/h geplant.

Ich verstehe das so, dass diese 80 km/h auch für die nicht im Gutachten behandelte Variante 1c-Ortsnah gilt.

"Entsprechend den raumordnerischen
Zielsetzungen, den örtlichen Gegebenheiten und den technischen Anforderungen wird eine
Entwurfsgeschwindigkeit von Ve = 80 km/h zugrunde gelegt."

Danke
So soll es sein. Derzeitiger Stand der Planungen.
13.07.2018
Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen nicht am ersten Termin zur Ortsentwicklung teilnehmen,
Hätte dazu aber Informationen/ Fragen/ Argumente, die einer bildlichen Darstellung bedürften. Als rein textlich formulierte Frage im Blog lässt sich dieses schlecht, bzw nur unverständlich darlegen.
Wie könnte man solche Aspekte/Unterlagen in die Diskussion einbringen?
Wie kann man PDF- oder Powerpoint-Dateien, Bildmaterial in die Diskussion einbringen?
Wir würden vorschlagen, dass Sie uns einfach eine Mail (kontakt@buergerdialog-hohenbrunn.de) mit den Anhängen schicken. Dann sichten wir die. Wenn eine Bearbeitung notwendig ist, würden wir uns bei Ihnen melden. Bitte schreiben Sie dazu, ob wir die Unterlagen im download-Bereich veröffentlichen dürfen. Oder Sie bringen einen Stick zur nächsten Veranstaltung mit oder schicken selbigen ins Rathaus. Wenn Sie uns eine Telefonnummer angeben, rufen wir Sie für ggf. notwendige Erläuterungen auch gerne an.
12.07.2018
Vielen Dank für die Beantwortung der Frage zu Geschwindigkeiten/Ampeln und getrennten Fahrwegen.
Ich verstehe, dass natürlich in der jetzigen Phase keine konkrete Strassenplanung vorliegen kann. Aber bei einem Dialog mit überwiegend "fachfremden", normalen Bürgern geht es darum, dass wir Bürger die Diskussion, die Argumente und die Auswirkungen auf uns - auf Augenhöhe- verfolgen + verstehen können.
Gezeigt haben das insbesondere die ersten 1,5h der Veranstaltung zur Ortsumfahrung am 04.07, in der es eben überwiegend um die Zahlen der Verkehrszählungen ging, weil wir verstehen wollen, was wie passiert und wie daraus Planungsgrundlagen entstehen. Ich halte es daher für faktisch sehr wichtig und kommunikativ erforderlich, die gestellten Fragen auch schon in dieser konzeptionellen Phase - realitätsbezogen zu beantworten.
Nach meinem aktuellen persönlichen Informations- und Wissensstand ist eine ORTSUMFAHRUNG nicht mit einer erlaubten Geschwindigkeit von 30 km/h zu erwarten. Ausserorts sind 50 km/h auch eher ungewöhnlich. 60 km/h evtl möglich. Ebenso sind 70 km/h ausserorts möglich und oft die Realität, aber auch genauso 100 km/h.

In den letzten beiden Fällen wären getrennte Rad-/Gehwege wünschenswert/sinnvoll/erforderlich?

Bei den vorliegenden Trassenvarianten wären nach meinem Verständnis möglich (liege ich(Bürger) falsch, bitte Klarstellung):
1a - Luitpoldstrasse(=ausserhalb der Siedlung auf Seiten HöKiSiBru) 70 km/h
1b+ 1 c = 100 km/h
1 c- ortsnah 70 km/h
2a + 2b = 100 km/h
3a + 3b= 100 km/h

Zumindest sind die Konzeptunterlagen zu den Trassenvarianten (siehe Folien der Themeneinführung vom 04.07 Seite 17/33, bzw. Folie "48-umfahrungsvarianten_2012.pdf") so ausgearbeitet, dass es Angaben zu Überführungen+ Unterführungen, Ampeln, Auf-/Abfahrrampen schon gibt.
SInd die nach meinem Verständnis dargestellten erlaubten Geschwindigkeiten die wahrscheinlichsten für die jeweilge Trassenführung?
Falls nein, welche sind richtig, maximal?
Welche könnten wir als Gemeinde beeinflussen oder bestimmen?

Auch im Rahmen von Vorüberlegungen müsste es dazu doch schon grundsätzliche Geschwindigkeitsfenster geben.
Wir prüfen Ihre Fragen mit einem Verkehrsexperten. Das wird ein paar Tage dauern. Dann stellen wir aber eine ausführliche Information ein. Danke für Ihr Verständnis.

Die Planvorgaben können Sie dem Weber-Gutachten entnehmen. Dort sind 80 km/h angegeben.

Zu Rad- und Gehwegen haben wir heute, 17.7. eine Arbeitsgruppe auf dem Themenabend. Wir werden dort die Frage stellen.
11.07.2018
Der Bürgerdialog, insbesondere auch diese Website, soll den offenen und auch kritischen Dialog fördern. Nun passiert es zum wiederholten Male, dass hier Fragen gestellt werden, die aber nicht veröffentlicht werden. Auch die Antworten erfolgen nur individuell per E-Mail an die jeweiligen Fragesteller. Das schafft keine Transparenz, sondern weckt eher Misstrauen i.R. ‚Zensur‘. Auch entspricht es nicht der Erwartung, die diese Seite mit den Bubbles „Frage“ und „Antwort“ weckt. Ich bitte Sie daher, die Einstellungen so zu ändern, dass sowohl die gestellten Fragen als auch die Antworten sichtbar werden und wirklich ein transparenter Dialog zustande kommen kann.
Keine Sorge. Jeder Dialog wäre hinfällig, wenn Ihre Befürchtungen einträten. Wir glauben auch nicht, dass unser bisheriges Bemühen, jede Frage zu beantworten, entsprechende Sorgen rechtfertigen würde. Es wurden ja auch alle Fragen jeweils beantwortet. Aber Sie haben natürlich recht: ein transparenter Dialog braucht veröffentlichte Fragen und Antworten und genauso ist dieses online-tool gedacht. Die Fragen liefen einfach technisch also normale Kontakt-E-Mails ein, so dass für uns zunächst nicht ersichtlich war, dass es online gestellte Fragen waren. Das kam uns dann auch mal komisch vor, so dass wir es jetzt abgestellt haben. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen, ab jetzt sollte alles wie gewünscht laufen. Sonst bitte auch an kontakt@buergerdialog-hohenbrunn.de wenden.
09.07.2018
Welche zulässige Geschwindigkeit wird auf der hier diskutierten Ortsumfahrung gefahren werden?
Sind Kreuzungen mit Ampeln oder Auf-/Abfahrtsrampen geplant?
Gibt es entlang der Umfahrung abgetrennte Fahrrad-/Fußgängerwege entlang der Umfahrung oder räumlich komplett getrennte Fahrrad-/Fußgängerwege ?
Vielen Dank für Ihre Fragen. Wir befinden uns in einer sehr frühen Phase. D.h. es gibt noch keinerlei Planungen sondern nur Vorüberlegungen und grobe Trassenverläufe. Erst mit einer Vorplanung und v.a. dann in der konkreten Bauplanung werden die von Ihnen aufgeworfenen Fragen beantwortet. Gerne geben wir aber Ihre Fragen - wie alle - weiter, so dass diese zum entsprechenden Planungsstand dann auch sicher beantwortet werden.
03.07.2018
Wann ist die Präsentation vom Bürgermeister von der Eröffnungsveranstaltung verfügbar? Und wann sind die kommentierten Plakate vom Infomarkt online? Beides würde nochmals helfen, sich auf die morgige Veranstaltung vorzubereiten.
Wir stellen alles in der Regel nach 1-2 Werktagen online. Manchmal gelingt das nicht, weil viele Aufgaben gleichzeitig abzuarbeiten sind. Dann bitten wir um etwas Geduld. Bei wiederkehrenden Besuchen bitte immer daran zu denken, den sog. Cache zu leeren, damit die aktuelle Seite angezeigt wird.
01.07.2018
Wie wollen Sie sicher stellen, dass nach der Realisierung der Umgehungsstraßen nicht trotzdem durch die Gemeinde gefahren wird, weil das der kürzeste Weg ist? Wenn auf dem Navi der kürzeste Weg als Standard eingestellt ist, wird genau das passieren.
Vielen Dank für Ihre Frage. Die Navigationsgeräte sind heute nicht allein auf die kürzeste Route geeicht sondern schlagen immer auch die schnellste Route vor, die im Regelfall vom Fahrer dann auch ausgewählt wird. Sinnvoll geplante Umgehungssstraßen haben den entsprechenden Erfolg. Zudem werden ja weitere Maßnahmen, wie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen u.ä. folgen. Damit sollte Ihre Befürchtung nicht zum Tragen kommen
01.07.2018
Ich bin davon ausgegangen, dass die bei der Auftaktveranstaltung gezeigten Folien hier zum genauen Studium bereit gestellt werden.
Wir stellen alle Folien nach den Veranstaltungen hier ein. Geben Sie uns 1-2 Arbeitstage, dann sollten Sie alles finden. Auch wenn zusätzliche Unterlagen angefragt werden, dann machen wir uns auf die Suche und veröffentlichen hier.
18.06.2018
Warum startet die Gemeinde Hohenbrunn einen Bürgerdialog?
Der Gemeinderat Hohenbrunn hat sich in den letzten Jahren sehr intensiv mit Themen der Ortsentwicklung und der Ortsumfahrung auseinandergesetzt. Bevor dazu Beschlüsse gefasst werden, sollen die Bürger die Gelegenheit haben, sich hierzu einzubringen. Zudem soll umfassend informiert werden.

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